| Energetische Inspektion von Klimaanlagen | |
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08. und 09.09.2010 FH Steinfurt |
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27. und 28.09.2010 FH Steinfurt |
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04. und 05.10.2010 München |
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11. und 12.10.2010 Erfurt |
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18. und 19.10.2010 München |
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| Grundlagen und Praxis Lüftung Klima | |
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05.-06.10.2010 Düsseldorf |
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07.-08.12.2010 Leipzig |
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HOAI (weitere Infos folgen) |
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29.10.2010 Frankfurt/M |
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LCC (weitere Infos folgen) |
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29.11.2010 Berlin |
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30.11.2010 Frankfurt/M |
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Weitere Schulungen zu folgenden Themen – (Ort und Zeit werden noch bekannt gegeben): |
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Baurecht: Stand der Technik |
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Baurecht: Gewährleistung |
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Brandschutz |
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Energiemanagement- system nach DIN EN 16001 |
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Basissemninar: HX-Diagramm u. a. |
LEED certified buildings
Mehrfach haben wir in cci kritisiert, dass bei Gebäudezertifizierungsverfahren, wie zum Beispiel im System der Deutschen Gesellschaft für
Nachhaltiges Bauen (DGNB), die thermische Behaglichkeit und die Raumluftqualität in Bürobauten zu wenig berücksichtigt werden. Daneben gibt
es aber noch einen weiteren, viel diskutierten Faktor: Den tatsächlichen Energieverbrauch zertifizierter Gebäude, der sich aus dem Vergleich
zwischen Planung und späterer Realität ergibt. Zu diesem Thema kommen interessante Aussagen aus den USA. In 100 unterschiedlich genutzten
LEED-zertifizierten Gebäuden (38 "zertifiziert", 35 Silber, 27 Gold/Platin) hat das National Research Council den realen Energieverbrauch
untersucht und ihn mit "konventionellen" Gebäuden verglichen /1/. Dazu drei wichtige Ergebnisse:
Die zertifizierten Gebäude verbrauchen im Durchschnitt bis zu 39 % weniger Energie. Das ist aber nur eine Seite der Medaille, denn
gleichzeitig lag der Energieverbrauch von 35 % dieser Gebäude über dem Verbrauch vergleichbarer, nicht zertifizierter Gebäude.
In der Studie wurde kein Zusammenhang zwischen dem Energieverbrauch und dem Zertifizierungsstatus festgestellt. Im Gegenteil:
Viele Gebäude mit dem geringsten Status "zertifiziert" verbrauchen sogar weniger Energie als Gold- oder Platin-Gebäude!
Das heißt: Zertifiziert bedeutet noch lange nicht, dass das Gebäude energieeffizient ist oder hohe Anforderungen an die
thermische Behaglichkeit bzw. Luftqualität erfüllt. Wer darauf als potenzieller Mieter oder Käufer Wert legt, dem bietet
auch die Qualität des Zertifikats - Bronze, Silber, Gold bis Platin - keine Leitlinie für ein Entscheidung. Dies dürfte
aber nur den wenigsten Mietern so bewusst sein. Zudem liegen auch die Verbrauchsdaten vieler zertifizierter Gebäude nach
Inbetriebnahme oft spürbar über den Planungsdaten. Daraus ergibt sich für den Besitzer (Mieter) des Gebäudes das Problem,
dass er vom Architekten, Planer, Anlagenbauer, Zertifizierer oder Vermieter nicht das bekommt, was er eigentlich bestellt
und bezahlt hat – ein Fall für Juristen?
Diese Betrachtungen bekommen noch eine weitere Dimension, wenn man bedenkt, dass in den USA LEED-zertifizierte Gebäude
um bis zu 10 % höhere Mieten und um bis zu 60 % höhere Verkaufspreise erzielen. Da sei die Frage erlaubt: Ist beim
Zertifizieren wirklich alles Gold, was glänzt? Man sollte schon genau hinschauen, um keine zertifizierte Mogelpackung
zu erwischen.
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