Hallo,
die Debatte über den Nutzen von Wärmepumpen gegenüber Fossilen Brennstoffen läuft weiter. Grundsätzlich finde ich, ist es eine Technik die eine Zukunft hat. Es muss allerdings noch sehr genau geschaut werden, wo die Wärmepumpen ob Wasser/Wasser oder Luft/Wasser sich lohnen. Es sollte der reelle Nutzen im Vordergrund stehen und nicht nur der "ökologische" durch die Medien/Werbung mit getragene Gedanke : Ich habe eine Wärmepumpe (egal welchen Nutzen ich erreiche)
Für mich stellt sich jedoch die Frage, werden die Jahresarbeitszahlen, die auch als Grundlage für die Förderanträge genommen werden, in der breiten Masse der bereits laufenden Anlagen erreicht?
Gibt es hierzu Erfahrungswerte? Bei den Sole/Wasser Wärmepumpen denke ich ist die Rechnung einfach und reell, aber laufen die neuen gesplitteten Luft/Wasser Wärmepumpen auch nach der theoretischen Rechnung der JAZ?
Oder nutzt eine Hochtemperaturwärmepumpe, die bis 70°C Wassertemperatur läuft, auch noch in dem Maße. Hier werden Jahresarbeitszahlen und COP Werte oft nicht mehr so herausgestellt. Vor allem würde mich interessieren, wie lange ist hier die Lebenserwartung an die Anlage?
Bei Kälteanlagen versucht man die Drücke auf der Hochdruckseite sonst in einem vernünftigen, für den Erhalt der Anlage langlebigen Druckbereich zu fahren. Bei einer Hochtemperaturwärmepumpe muss die Drucklage doch sehr stark angehoben werden. Wie ist hier die Kosten Nutzen Rechnung im Vergleich zu z.B. modernen Brennwertthermen?
Für Erfahrungswerte oder Tipps, das man seine Kunden vernünftig beraten kann, wäre ich sehr dankbar.
Mit freundlichen Grüßen
Wuppi
