DIN EN 13779 - seit 10/2009 greift sie
Die DIN EN 13779 dient der Klassifizierung von Luftqualitäten.
Man unterscheidet zwischen ODA (Outdoor Air) und IDA (Indoor Air) und legt drei Kategorien fest:
- ODA 1: saubere Luft, die nur zeitweise staubbelastet sein darf
- ODA 2: Außenluft mit hoher Konzentration an Staub oder Feinstaub und/ oder gasförmigen Verunreinigungen
- Oda 3: Außenluft mit sehr hoher Konzentration an Staub oder Feinstaub und/ oder gasförmigen Verunreinigungen
Die Ermittlung des tatsächlichen für den Gebäudestandort geltenden ODA- Werts setzt eine Schadstofferfassung der Außenluft voraus.
Anschließend folgt eine komplexe Berechnung zur Bestimmung der Konzentration von:
- Schwefeldioxid (SO2)
- Ozon (O3)
- Stickstoffdioxid (NO2)
- Feinstäube
Der IDA- Wert betrifft die gewünschte Raumluftqualität und ist ebenfalls durch die DIN EN 13779 geregelt.
Ab Oktober 2009 greifen die DIN EN 13779 und die DIN EN 15251.
Ab diesem Zeitpunkt muß bei Errichtung von Nichtwohngebäuden die Außenluftqualität (ODA) ermittelt werden.
Da das Aufstellen von Messstationen einen erheblichen Kostenaufwand mit sich bringen würde, hat die Pollution-Info eine
Datenbank errichtet, die auf einen Datenbestand von 10 Jahren zugreift.
Lesen Sie auch den Bericht aus
cci 11/2009.